Requiem für einen Impfstoff
Während die Medien eine x-te Welle ankündigen, die nicht kommt, versuchen die Pharmalabore um jeden Preis, ihre neuesten COVID-Produkte zu verkaufen. Vergeblich, die Pandemie zieht nicht mehr …
Pfizer et BioNtech peinent à écouler leurs produits Covid
Die französische Tageszeitung „Les Echos“ schreibt in ihrer Ausgabe vom 16. Oktober[1]:
„Covid-Produktesuchen Abnehmer. Pfizer wird welche finden müssen, jenseits des Atlantiks, um die 7,9 Millionen Paxlovid-Behandlungen loszuwerden, die der amerikanischeBundesstaat nicht mehr will.“
[…]
„Pfizer korrigiert seinen Gewinn für dieses Jahr stark nach unten und leitet Kostensenkungen ein. Sein Partner BioNTech wiederum muss wegen der unzureichenden Nachfrage nach dem Impfstoff Comirnaty in diesem Jahr eine Belastung von 900 Millionen Euro hinnehmen.“
Covid‑19 : un peu plus de 755 000 doses de vaccin détruites au Luxembourg
Zudem landen weiterhin Milliarden abgelaufener Impfstoffdosen in der EU in den weißen Säcken, wie die luxemburgische Zeitung „Le Quotidien“ in ihrem Artikel vom 18. Oktober berichtet:
„... Sven Clement, gab die Gesundheitsministerin an, dass Luxemburg 755 240 vom Großherzogtum gekaufte Dosen Anti-Covid-Impfstoff vernichtet hat (Stand 18. Oktober 2023). Sie präzisierte außerdem, dass knapp 314 000 Dosen ihrerseits Ende November ablaufen.“
[…]
„Die Gesamtkosten dieser Vernichtung werden auf ‚16 8943 015 Euro‘ geschätzt, enthüllt die Ministerin …“[2]
Die offensichtlichste Ursache für dieses Fiasko scheint ein senkrechter Absturz der Anhänger der Covid-19-Impfung zu sein.
Covid, anche i medici disertano la campagna: „Soltanto 426 vaccinati su 37 mila“
Noch bemerkenswerter ist, dass sich das Phänomen auch bei der Zielgruppe der Pharmaindustrie zeigt: Personen ab 65 Jahren, Schwangere, Pflegepersonal und Ärzte. In „La Repubblica“ vom 23. Oktober[3] liest man nämlich:
„In den ersten zehn Tagen der Verabreichung erschien weniger als 1 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen in Rom und Latium. Der Grippeimpfstoff schneidet besser ab.“
In den USA stellt die CDC im Anschluss an eine im April 2023 durchgeführte Studie in einem Bericht vom 29. September eine zunehmende Impfzurückhaltung bei Schwangeren fest. Sie verzeichnet zwischen 2020 und 2022 einen Rückgang der Impfung von Schwangeren gegen COVID, Grippe, Keuchhusten und Tetanus um 20 % bis 30 %[4].
Die Experten glauben, dass dieser Rückgang auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen ist, insbesondere auf „Desinformation“ über Impfstoffe, Bedenken hinsichtlich der Impfstoffsicherheit und die COVID‑19-Pandemie.
Covid‑19 : les débuts très poussifs de la nouvelle campagne de vaccination
Schließlich sinkt in Frankreich die Impfquote bei älteren Menschen immer weiter. Nur 1.8% der älteren Menschen haben sich impfen lassen, berichtet L’Express in seinem Artikel vom 19. Oktober[5]:
„Während die jährliche Grippeimpfkampagne an diesem Dienstag, dem 17. Oktober, beginnt, haben sich nur sehr wenige Franzosen erneut gegen das Covid‑19-Virus impfen lassen.“
[…]
„kaum 1,8 % der über 65-Jährigen hatten ihre Injektion erhalten“ […] „Eine Zahl weit unter den Erwartungen der Gesundheitsbehörden …“ […] „obwohldieungeimpften Pflegekräfte im vergangenen Frühjahr wieder eingestellt wurden, sollen nur0,5 % des in Pflegeheimen tätigen medizinischen Personals diesen Schritt getan haben. Das ist weniger als bei den niedergelassenen Ärzten, deren Impfquote nach den ersten Zahlen von Santé publique France 1 % erreicht.“
BAM!
Vorspann und Illustration stammen von BAM!
Die Artikel wurden von BAM! aus dem Englischen und dem Italienischen übersetzt.
[1] Pfizer et BioNtech peinent à écouler leurs produits Covid | Les Echos
[2] Covid‑19 : un peu plus de 755 000 doses de vaccin détruites au Luxembourg
[3] Covid, anche i medici disertano la campagna: „Soltanto 426 vaccinati su 37 mila“ - la Repubblica
[4] Influenza, Tdap, and COVID‑19 Vaccination Coverage and Hesitancy Among Pregnant Women — United States, April 2023 | MMWR
[5] Covid‑19 : les débuts très poussifs de la nouvelle campagne de vaccination