70 Ärzte unterzeichnen einen Brief an die Ärztekammer
Im Anschluss an das Symposium „Déontologie et vaccination obligatoire“, das am 4. Februar vom Rat der Ärztekammer Brüssel und Wallonisch-Brabant (OMBBW) organisiert wurde, haben 70 Ärzte an dessen Vizepräsidenten geschrieben, um ihre Besorgnis über teils zweifelhafte, teils falsche Informationen zum Ausdruck zu bringen, die auf dem Symposium zu hören waren.
Wir veröffentlichen nachstehend den Inhalt dieses Briefes.
22. Februar 2023.
An Herrn Dr. Christian MELOT,
Vizepräsident der Nationalen Ärztekammer.
Kopie an die Präsidenten und Mitglieder der französischsprachigen Provinzialräte.
Sehr geehrter Herr Vizepräsident,
wir möchten Ihnen für die Organisation des Mini-Symposiums vom 4. Februar zum Management der Covid-19-Gesundheitskrise und zur Impfpflicht für das Gesundheitspersonal danken. Es stellte eine erste Öffnung für eine unverzichtbare medizinische Debatte dar, die seit fast 3 Jahren gefordert wird.
Zweifellos teilt jeder den Wunsch nach einer möglichst objektiven Information. Es ist daher unsere Pflicht, Ihnen im Hinblick auf die Artikel 37 und 38 des ärztlichen Berufskodex unsere Besorgnis über teils zweifelhafte, teils falsche Informationen mitzuteilen, die auf dem Symposium zu hören waren.
1. Zur Behauptung, dass durch die Impfung Millionen Leben gerettet wurden
Die vorgebrachten Zahlen beruhen auf dem Vergleich zwischen der Zahl der tatsächlichen Todesfälle und einer mathematischen Modellierung der Todesfälle, die ohne Impfung eingetreten wären. Mathematische Modellierungen sind zweifellos nützliche Werkzeuge für den Fortschritt der Wissenschaft, müssen aber aus zwei Gründen mit Vorsicht eingesetzt werden: erstens, wenn sie auf komplexe lebende Systeme angewandt werden, und zweitens wegen der Richtigkeit der Prämissen, auf denen sie beruhen. So konnten diese Modelle beispielsweise nur verfälschte Ergebnisse liefern, angesichts der systematischen Verwendung von PCR-Daten, die Quellen falsch positiver Ergebnisse sind und nur genetisches Material nachweisen, ohne je eine klinische Diagnose zu stellen, und der Tatsache, dass der zoonotische Charakter der SARS bei Ausbreitungen und Infektionen nie berücksichtigt wurde – zwei wissenschaftlich unwiderlegbare Tatsachen.
Die anfänglichen Modellierungen von Neil Ferguson wurden umgehend von zahlreichen Wissenschaftlern weltweit widerlegt. Die Zahlen zur weltweiten Übersterblichkeit, die diesen Modellierungen zugrunde lagen, wurden in einem Schreiben an The Lancet[1]von Dr. Matshidiso Moeti, WHO-Regionaldirektorin für Afrika, angefochten. Sie schreibt darin unter anderem, „dass der Modellierungsansatz der Studie zu unzuverlässigen Extrapolationen außerhalb der Stichprobe führt. Beispielsweise entsprechen die Schätzungen für Kenia einem Anstieg von mehr als 50 % gegenüber einem Ausgangswert von 280 000 Todesfällen pro Jahr und implizieren, dass ein Land mit wachsamen Gesundheitsdiensten und einem System der Pflichtregistrierung von Todesfällen nur 3 % der COVID-19-bedingten Todesfälle erfasst hätte.“
Im Übrigen war in dieser Krise dank der Veröffentlichungen von Prof. Ioannidis [2][2]sehr schnell bekannt, dass die IFR von SARS-CoV-2 sehr niedrig war. Dies wurde zudem durch diese dänische Studie[3]bestätigt, die gezeigt hat, dass die IFR bei Menschen zwischen 61 und 69 Jahren ohne Komorbidität unter 3‰ lag und unter 60 Jahren ohne Komorbidität bei weniger als 1 pro Million. Eine Studie von bemerkenswerter Qualität, da sie eine der wenigen ist, die die Krankenakten der Patienten berücksichtigt hat, da diese als Blutspender begleitet wurden.
Prof. Goldman hat, indem er vorbehaltlos und wiederholt behauptete, dass auf der Grundlage ungeeigneter und unzuverlässiger mathematischer Modellierungen Millionen Leben durch die Impfstoffe gerettet worden seien, seine Pflicht verletzt, den anwesenden Ärzten eine wissenschaftlich und medizinisch korrekte und unparteiische Information zu liefern.
In Wirklichkeit haben wir es mit komplexen Systemen und mit Modellierungsprämissen zu tun, die nicht bekannt sein konnten, was das dramatische Scheitern dieser Modelle erklärt.
Wir sind berechtigt, uns zu fragen, ob es einen Zusammenhang zwischen den Interessenkonflikten des Redners und dieser
elementaren Desinformation gibt.
2. Zu den nicht kontrollierten Elementen: Dosierung des Effektorproteins, Biodistribution, Pharmakokinetik
Während des Symposiums sprachen einige Kollegen diese grundlegenden Probleme an. Prof. Goldman
antwortete, dass es tatsächlich noch Unbekannte gebe, zu denen weiter geforscht werden müsse.
Gleichzeitig wurde uns mehrfach versichert, dass sich die mRNA-„Impfstoffe“ nicht mehr in der Erprobungsphase befanden, als sie der Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung empfohlen und verabreicht wurden. Diese beiden Behauptungen widersprechen sich.
Entweder sind die wesentlichen Eigenschaften eines pharmazeutischen Produkts bekannt und beherrscht, und dann kann man behaupten, dass es sich nicht mehr in der Erprobungsphase befindet.
Oder diese wesentlichen Eigenschaften müssen noch erforscht werden, und das pharmazeutische Produkt ist experimentell.
Die Bevölkerung wurde weder darüber informiert, dass all diese Unbekannten zum Zeitpunkt der Impfung bestanden, noch darüber, dass sie noch immer bestehen, während in der Pharmabranche davon die Rede ist, diese nicht beherrschte mRNA-Technologie für künftige Impfstoffe einzusetzen, insbesondere für den Grippeimpfstoff, oder für andere Nicht-Impf-Produkte.
Wenn eine Technologie nicht ausgereift ist, da die für ihre Kontrolle erforderlichen proteomischen In-vivo-Instrumente noch nicht definiert sind, und sich die Nebenwirkungen in zahlreichen Veröffentlichungen häufen, erscheint uns ein Moratorium für ihre Verwendung als die klügste medizinische Entscheidung.
Die grundlegende Frage ist nicht, ob die Impfstoffe sich noch in der Erprobungsphase befinden werden oder nicht, sondern festzustellen, ob die Technologie der mRNA-„Impfstoffe“ die Garantien der elementaren Kriterien der Grundlagenpharmakologie erfüllt, die von jedem Arzneimittel erwartet werden. Offensichtlich ist das nicht der Fall.
3. Zum Phänomen des veränderten Selbst und der durch die mRNA-Technologie induzierten Autoimmunität
Prof. Goldman antwortete auf diese von einem Kollegen geäußerte Sorge, dieses Risiko sei nur hypothetisch.
Es ist keine Hypothese, es ist eine Gewissheit.
Die durch die mRNA-Impfung induzierten Autoimmunphänomene waren für jeden vorhersehbar, der versteht, wie diese Technologie funktioniert. Eine Muskelzelle hat keine
physiologische Rolle bei der Präsentation von Antigenen gegenüber Immunzellen. Dies entspricht genau der Situation, die bei jungen Menschen zum insulinabhängigen Diabetes führt, bei dem wiederholte Virusinfektionen zu einer starken Expression viraler Proteine in den Membranen der Bauchspeicheldrüsenzellen führen, was das Immunsystem veranlasst, diese Zellen anzugreifen, und so den Insulinmangel hervorruft.
Folglich kann jede Muskelzelle zum Ziel des Immunsystems geimpfter Patienten werden. Die Myokarditiden sind nur die Spitze des Eisbergs, und weltweit werden zahlreiche Fallberichte veröffentlicht: Myositiden, Vaskulitis, Uteritiden …
Man weiß inzwischen auch, dass die LNP nicht im Deltamuskel lokalisiert bleiben, sondern mindestens 28 Tage lang im gesamten Körper zirkulieren [4][4]. Die mRNA dringt also in die Zellen anderer Organe ein[5], diese Zellen exprimieren das Spike-Protein an ihrer Membranoberfläche, und das kann zu weiteren Autoimmunerkrankungen führen: Hepatitiden, Pankreatitiden, neurologische Erkrankungen …
Es ist schockierend zu hören, wie Professor Goldman öffentlich einen bekannten Mechanismus leugnet, der zudem an allen medizinischen Fakultäten des Landes gelehrt wird.
Muskelzellen sind keine dendritischen Zellen ... (ebenso wenig wie Endothelzellen, Leberzellen, Bauchspeicheldrüsenzellen oder die Zellen des Nervensystems). Zu sagen, der „Impfstoff“ sei für die dendritischen Zellen bestimmt, während die Firmen sehr wohl von muskulärer Expression sprechen, ist kaum nachvollziehbar.
Hypothetisch ist nur die medial verbreitete Seltenheit dieser Nebenwirkungen.
Die jüngsten Veröffentlichungen beweisen das Gegenteil.
4. Zur Pharmakovigilanz und zu den Nebenwirkungen
Die Redner haben anerkannt, dass die Pharmakovigilanz erhebliche Mängel aufweist, was zu einer Untererfassung von Nebenwirkungen führt, und gleichzeitig schließen sie, dass die Neben
wirkungen der Impfstoffe äußerst selten seien (bis hin zur Verwendung des Beispiels von Metformin). Das ist ein verblüffender elementarer logischer Widerspruch, der zudem den Daten nicht standhält, die die Pharmafirmen selbst auf der Website der WHO bereitstellen. Auf VigiAccess sind mehr als 10 Millionen schwere Nebenwirkungen gemeldet, was in der Geschichte der Medizin im wahrsten Sinne des Wortes beispiellos ist. Kein Redner hat diese Daten erwähnt, die doch öffentlich zugänglich sind.
Zudem verhindert eine mangelhafte Pharmakovigilanz, die Odds Ratios jeder Nebenwirkung anhand korrekt gematchter Kohorten zu kennen und somit die behauptete Wirksamkeit gegen schwere Verläufe gegen die Risiken einer spezifischen Nebenwirkung unter Berücksichtigung der Krankenakte des Patienten abzuwägen. So hat beispielsweise der Bundesstaat Florida[6]kürzlich jungen Menschen wegen einer Übersterblichkeit in den 28 Wochen nach der Impfung von der Impfung abgeraten.
Die Gesundheitsbehörden haben sich bereit erklärt, die Verantwortung für die Überwachung der Nebenwirkungen zu übernehmen, obwohl sie nicht über das nötige Personal verfügen, um die unverzichtbare verstärkte aktive Pharmakovigilanz durchzuführen, die normalerweise den Pharmafirmen obliegt. In Ermangelung dieses nötigen Personals übertragen die Behörden den Ärzten vor Ort die Verantwortung für ein System der passiven Pharmakovigilanz, das, wie seit Langem bekannt ist[7] [8], stets zu einer erheblichen Unterschätzung der Nebenwirkungen führt.
5. Zum Thema der Konflikte zwischen gesellschaftlichen Zwängen und individuellen Freiheiten
Krisensituationen bergen ein großes Risiko übereilter Entscheidungen, gesteuert von politischen Entscheidungsträgern, deren Interessen manchmal weit von unserer gesundheitlichen Problematik entfernt sind.
Die Grundrechte wurden gerade deshalb als unveräußerlich definiert, um die Bürger in Krisenzeiten vor Machtmissbrauch zu schützen.
Innerhalb der Gesellschaft wurden die Pflichten des Arztes stets gegenüber den Patienten definiert.
Bis 2017 enthielt der hippokratische Eid diesen Satz: „Ich werde die Patienten über die beabsichtigten Entscheidungen, ihre Gründe und ihre Folgen informieren. Ich werde ihr Vertrauen niemals missbrauchen und die aus den Umständen erwachsene Macht nicht ausnutzen, um Gewissen zu erzwingen.“
Die 2017 vorgenommenen Änderungen ließen bereits den Beginn einer Fehlentwicklung erahnen, und die auf dem Symposium gemachten Äußerungen können unsere Befürchtungen nur verstärken, dass die Rolle des Arztes zu der eines Beamten wird, der dem Staat Treue schwört und verpflichtet ist, Anweisungen zu befolgen, die unter dem Begriff EBM zusammengefasst werden und von denen man nicht weiß, von wem, unter wessen Einfluss und in wessen Interesse sie festgelegt werden.
Das EMBO Journal und viele andere Fachzeitschriften haben die wissenschaftliche Gemeinschaft auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die die Verwendung der EBM wegen der Interessenkonflikte im Zusammenhang mit den Pharmafirmen darstellt[9].
Die von Prof. Clumeck angeführten Beispiele zur Veranschaulichung von Situationen, in denen das Gesetz individuelle Freiheiten einschränkt, waren absolut nicht stichhaltig. Denn das Verbot, unter Alkoholeinfluss zu fahren, oder das Rauchverbot an öffentlichen Orten hebt kein unveräußerliches Grundrecht auf, da keine Verfassung und keine Erklärung der Menschenrechte den Bürgern das Recht garantiert, Alkohol zu trinken oder zu rauchen. Auf den Vergleich mit der Gurtpflicht gehen wir gar nicht erst ein, so bestürzend war es, dass ein Professor ihn heranzog, um seine Kollegen von der Legitimität der Einmischung des Staates in die medizinischen Entscheidungen der Bürger zu überzeugen.
Es ist überraschend, den geradezu „bipolaren“ Unterschied zwischen einer solchen Einmischung und den Maßnahmen festzustellen, die ergriffen wurden, um eine identische Einmischung beim Recht der Frauen auf Selbstbestimmung über ihren Körper in Bezug auf die Abtreibung zu verhindern. Sollte dieser heilige Grundsatz der Verfügung über den eigenen Körper nicht für alle gelten?
Wir widersetzen uns entschieden, dass die Ärztekammer vergisst, dass die Freiheit, die für eine auf Respekt und Vernunft beruhende Arzt-Patienten-Beziehung unverzichtbar ist und im Mittelpunkt des hippokratischen Eides steht, langsam in ein Gespräch umgewandelt wird, das darauf abzielt, außerhalb des Kontexts festgelegte Anweisungen anzuwenden, ohne
jedes Verständnis für die Menschlichkeit des Patienten und im Interesse (das von zahlreichen wissenschaftlichen Zeitschriften hervorgehoben wird) der Pharmafirmen.
Unsere Patienten sind weder zu verkaufen noch zu kaufen. Wir rufen zu einer breiten Debatte unter Kolleginnen und Kollegen über diese Fehlentwicklung der Medizin auf, die dazu führen könnte, nicht zu behandeln, den Zugang mancher Menschen zur Versorgung einzuschränken oder Einzelpersonen ins Visier zu nehmen.
6. Zu den Interessenkonflikten der Redner.
Wir bedauern, dass es den Rednern offenbar genügt, ihre Interessenkonflikte offenzulegen, um die Neutralität ihrer Äußerungen zu garantieren.
Man darf einen von einer Pharmafirma organisierten Kongress, auf dem die Referenten von der Firma bezahlt werden, um über die Erfahrungen mit ihrem Produkt zu berichten, nicht mit einem von der Ärztekammer organisierten Symposium verwechseln, das eine a priori unparteiische medizinische Debatte unter Kolleginnen und Kollegen eröffnen soll.
Wird sich die Ärztekammer künftig dafür verbürgen, dass das Verbot von Interessenkonflikten bei den verschiedenen Ärzten eingehalten wird, die um ihre Stellungnahme gegenüber politischen Entscheidungsträgern gebeten werden, und sie gegebenenfalls auffordern, sich für befangen zu erklären?
Es wäre inakzeptabel, das, was für die Gesellschaft das Beste ist, von Experten festlegen zu lassen, deren Unparteilichkeit absolut nicht gewährleistet ist.
Wenn die Ärztekammer über die Qualität unserer Praktiken urteilt, muss sie von jedem Arzt, und vor allem von den medial präsenten Experten, verlangen, untadelig zu sein.
Den Rednern zufolge sollten die gezogenen Lehren es ermöglichen, eine künftige Pandemie besser zu bewältigen, ohne zu zögern, um das Gesundheitspersonal und die Bevölkerung schneller zu impfen.
Wir können nur unsere vollständige Ablehnung dieser Schlussfolgerung des Symposiums bekunden, da sie den Tatsachen widerspricht.
Zwei Jahre nach Beginn der Covid-Impfung steht eindeutig fest, dass keines der
Versprechen der Pharmaindustrie eingehalten wurde.
Diese Versprechen medial weiterzutragen, um eine Massenimpfung zu unterstützen, während andere Stimmen von Anfang an für eine ausschließlich auf Risikopersonen ausgerichtete Impfung plädierten, war ein schwerer Fehler, dessen medizinische Folgen in den kommenden Monaten und Jahren weiter nachgewiesen werden.
Alle wissenschaftlichen Fehler, die während der Epidemie begangen wurden, sind heute sichtbar und wurden zum allergrößten Teil auf dem Symposium eingeräumt.
Diese offensichtlichen Tatsachen hätten die Redner zu der Schlussfolgerung führen müssen, dass es unerlässlich wäre, in Zukunft viel vorsichtiger zu sein.
Professor Rentier hob zahlreiche Daten aus der jüngeren Literatur hervor, darunter die von Sciensano, die eine „negative Wirksamkeit der Impfung“ belegen. Mit anderen Worten: Der Impfstatus verschlechtert die medizinische Prognose abhängig von der Zahl der Dosen. Das Gesundheitspersonal
für eine Impfpflicht ins Visier zu nehmen, wäre daher eine negative Diskriminierung.
Wir sind der Auffassung, dass es für die Glaubwürdigkeit der Kammerorgane wichtig wäre, eine größere Kohärenz zu zeigen.
Die mRNA-Technologie wird derzeit absolut nicht beherrscht; es wird noch viele Jahre dauern, bis sie es vielleicht wird, und sie hat weder kurz- noch mittelfristig einen Platz in künftigen Impfstrategien. Sie blind zu fördern, um den Interessen der Pharmaindustrie oder anderer zu dienen, ist der Vorstellung, die wir von unserer ärztlichen Aufgabe und vom Gesundheitsmanagement haben, nicht würdig.
Sollte es die Absicht der Redner oder eines anderen Beteiligten sein, daraus ein zentrales Instrument der öffentlichen Gesundheit zu machen, so wird unsere Absicht bleiben, unsere Patienten über ihre Risiken zu informieren und offen auf allen uns möglichen Wegen für ihren sofortigen Stopp einzutreten.
Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie den Eingang dieses Briefes schriftlich bestätigen und in Erwägung ziehen würden, ihn auf die Tagesordnung einer Sitzung des Rates der Ärztekammer zu setzen, über die wir informiert würden.
Damit niemand sagen kann, er habe es nicht gewusst.
Unser Ziel ist es, den missbräuchlichen Einsatz einer schlecht beherrschten Technologie zu verhindern, die für einen Teil unserer Patienten potenziell schädlich ist, und das ohne ihr Wissen, und wir zweifeln nicht daran, dass Sie alles daransetzen werden, einen Dialog[10]auf kollegialer und wissenschaftlicher Grundlage herzustellen.
Wir verbleiben, sehr geehrter Herr Vizepräsident, mit kollegialen Grüßen.
Unterzeichner:
- Dr. Alexandre Brigitte, Kinderpsychiatrie
- Dr. Allen Marie-Louise, Allgemeinmedizin
- Dr. Andry Cécile, Allgemeinmedizin
- Dr. Antoine Philippe, Psychiatrie
- Dr. Bachelart Daniel, Pädiatrie
- Dr. Baudoux Véronique, Allgemeinmedizin
- Dr. Beckaert Gaëtane, Allgemeinmedizin
- Dr. Bernaerts François, Allgemeinmedizin
- Dr. Bigligiu Teodora, Anästhesie
- Dr. Burlet Olivier, Radiologie
- Dr. Bureau Michel, Neurologie
- Dr. Caruso Frédéric, Anästhesie und Intensivmedizin
- Dr. Chayma Chara, Allgemeinmedizin
- Dr. Colignon Alain, Gefäßchirurgie
- Dr. Coremans Christine, Kinderkardiologie
- Dr. Croux Isabelle, Psychiatrie
- Dr. Dale Anne-Marie, Allgemeinmedizin
- Dr. Daubie Pascale, Allgemeinmedizin
- Dr. Defays Véronique, Allgemeinmedizin
- Dr. Del Bingo Arnaud, Allgemeinmedizin
- Dr. Deprez Joël, Anästhesie
- Dr. Dery Ludivine, Allgemeinmedizin
- Dr. Devos Philippe, Homöopathie
- Dr. Duchateau Édouard, Augenheilkunde
- Dr. Espeel Benoît, Innere Medizin und Intensivmedizin für Erwachsene und Kinder
- Dr. Fernez Pascale, Allgemeinmedizin
- Dr. Fox Marie-Aurore, Anästhesie
- Dr. Franchimont Anne, Allgemeinmedizin
- Dr. Frère Pascal, Hämato-Onkologie
- Dr. Genin Jeanine, Dermatologie
- Dr. Goareguer Frédéric, Kinderpsychiatrie

- Dr. Guilmot Damien, Psychiatrie
- Dr. Guiot Françoise, Dermatologie
- Dr. Gyorgyike Lipcsei, Pathologie
- Dr. Hausmann Caroline, Allgemeinmedizin
- Dr. Hennuy Véronique, Anästhesie und Intensivmedizin
- Dr. Hoang Philippe, Handchirurgie
- Dr. Kayser Laurence, Gynäkologie
- Dr. Lambot Dany, Handchirurgie
- Dr. Laporte Marianne, Dermatologie
- Dr. Lequeu Xavier, Allgemeinmedizin
- Dr. Laschet Alexandra, Physikalische Medizin
- Dr. Letawe Caroline, Dermatologie
- Dr. Leyh Philippe, Allgemeinmedizin
- Dr. Lhoest Olivier, Anästhesie und Intensivmedizin
- Dr. Locht Bénédicte, Augenheilkunde
- Dr. Louis Frédéric, Anästhesie
- Dr. Michaud Bernard, Allgemeinmedizin
- Dr. Montesanti Jessica, Radiologie
- Dr. Mulder Bernard, Allgemeinmedizin
- Dr. Neuprez Audrey, Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Dr. Nicolay Benoît, Anästhesie und Intensivmedizin
- Dr. Parent Florence, Öffentliche Gesundheit
- Dr. Rassart Jacky, Allgemeinmedizin
- Dr. Résimont Stéphane, HNO
- Dr. Scerbo Franca, Onkologie
- Dr. Perrier Jean-Charles, Arbeitsmedizin
- Dr. Petermans Marie-France, Pädiatrie
- Dr. Renard Alain, Allgemeinmedizin
- Dr. Reymann Judith, Allgemeinmedizin
- Dr. Skrzypek Benoît, Allgemeinmedizin, Suchtmedizin
- Dr. Tinant France, Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Dr. Theunissen Émilie, Physikalische Medizin
- Dr. Thiry Sylviane, Allgemeinmedizin
- Dr. van Stappen Anne, Autorin und Referentin
- Dr. Vermer Donald, Gastroenterologie
- Dr. Wera Marie-Isabelle, Psychiatrie
- Dr. Wève Alain, Anästhesie

- Dr. Willemaers Valentine, Dermatologie
- Prof. Zizi Martin, ehem. Direktor des Dienstes Epidemiologie und Biostatistik im Verteidigungsministerium, MD-PhD, Biophysik und Molekularbiologie, ehem. Präsident einer Ethikkommission
Die in diesem Artikel geäußerten Meinungen liegen allein in der Verantwortung des Autors und geben nicht notwendigerweise die Meinung von BAM! wieder.
Vorspann und Illustration von BAM!
Bildquelle:
OMBBW
[1] Conflicting COVID-19 excess mortality estimates - The Lancet
[2] Age-stratified infection fatality rate of COVID-19 in the non-elderly population
[3] Estimation of SARS-CoV-2 Infection Fatality Rate by Age and Comorbidity Status Using Antibody Screening of Blood Donors During the COVID-19 Epidemic in Denmark
[4] SARS-CoV-2 spike mRNA vaccine sequences circulate in blood up to 28 days after COVID-19 vaccination
[5] Action and Reaction: The Biological Response to siRNA and Its Delivery Vehicles: Molecular Therapy
[6] Exploring the relationship between all-cause and cardiac-related mortality following COVID-19 vaccination or infection in Florid
[7] Un an de recueil prospectif systématique et d’analyse des effets indésirables dus aux médicaments, aux dispositifs médicaux ou aux procédures en médecine générale - ScienceDirect
[8] Les médecins généralistes sous-déclarent les effets indésirables liés aux médicaments: quelles pistes pour améliorer les
[9] COVID-19 and misinformation: Is censorship of social media a remedy to the spread of medical misinformation?
[10] L’arrogance, entre incommunication et imposture stratégique | Cairn.info