Psychologie totalitärer Maßnahmen

Psychologie totalitärer Maßnahmen

„Erinnern wir uns daran, dass der paranoide Wahn sich der Verfolgung, der Deutung und der Tyrannei des Ideals bedient. Die Verfolgung steht im Mittelpunkt dessen, was verbreitet wird: Der andere ist potenziell mein Feind, denn er ist potenziell ein Kranker, der mich anstecken wird. Dieser Feind kann unsichtbar sein, sogar im engsten Umfeld und in der Familie. Diese Verfolgung erzeugt Misstrauen, Angst und Schuldgefühle (wer die Berechtigung völlig willkürlicher und bisweilen ans Absurde grenzender dogmatischer Maßnahmen anprangert, wird zum Schuldigen erklärt).“

„Erinnern wir daran, dass, selbst angenommen, das erste Prinzip wäre wahr (ein sehr gefährliches Virus bedroht das Überleben der Spezies), woran man teilweise oder ganz zweifeln kann, dies keinesfalls rechtfertigen könnte, dass der Zweck die Mittel heiligt, denn wie Hegel meisterhaft analysiert hat, ist ein Mensch kein Mittel: Er ist ein Zweck.“

„Die Psychopathen und Paranoiker, die die Welt regieren (und das sind nicht unsere Regierenden, sondern die kleine Handvoll, die bei jenen Milliardären die Fäden zieht, die mit ihren Milliarden zum Beispiel den Hunger in der Welt ausrotten könnten und es nicht tun), verfolgen uns schon lange ‚zu unserem Besten‘, weil sie uns, die Völker, als Bedrohung für sich selbst empfinden.
Ach ja, die Herrschenden sollen sich gegen die Völker verschwören?
Aber das ist so alt wie die Menschheit!“

„Dieser Schock wurde erzeugt durch die schonungslose Ankündigung einer schrecklichen Plage, die über den Planeten hereinbricht, verbunden mit dem Verbot, auch nur ein wenig nüchtern zu analysieren, was geschieht, dem Verbot jeglichen Dialogs und der Übermittlung von Schreckensbotschaften, Botschaften einer todbringenden Buchführung, die von den Medien als Sprachrohr der Politik den Bevölkerungen in jedem Augenblick eingehämmert wurden, ohne jeden Filter, ohne kontradiktorische Debatte, ohne Nuance oder Maß.“

„Dieses Tag und Nacht andauernde Einhämmern von Zahlen und Todesthemen ähnelt eindeutig sektenhaften Methoden.
Ich erinnere daran, dass ‚Sekte‘ ‚schneiden‘ bedeutet, und genau das ist geschehen: Wir wurden von unseren Angehörigen ‚abgeschnitten‘, von unserer Arbeit für die meisten, von der Möglichkeit zu reisen, von der Möglichkeit, uns zu versammeln, von der Möglichkeit, uns zu äußern, von unserem sozialen und beruflichen Leben und von unserem früheren Leben.“


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http://www.arianebilheran.com

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Bildquelle:
Zugeschnittenes Bild nach dem Originalbild von OpenClipart-Vectors auf pixabay, Pixabay License

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